Zeitschrift für Infektionstherapie 01/2019

Ausgabe 01/2019
Zeitschrift für Infektionstherapie 01/2019
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Übersicht

  • Therapie der chronischen Hepatitis B

Aktuelle Epidemiologie und Diagnostik in der Mikrobiologie

Neueinführung

Clostridium difficile

  • Actoxumab: ein weiterer Antikörper
  • Infektionen bei Leberzirrhose

Atemwegsinfektionen

  • Welche Betalaktam-Therapie bei ambulant erworbener schwerer Pneumonie?
  • Tiefe Atemwegsinfektionen: Ätiologie in der Praxis
  • Hospitalisierte Influenza-Patienten: Oseltamivir sinnvoll?

Nebenwirkungen

  • Neurotoxizität von Cefepim
  • Thrombozytopenie bei Linezolid versus Tedizolid
  • Daptomycin plus Statine: mehr Myopathien? 

 

Therapie der chronischen Hepatitis B

Hepatitis B ist eine der häufigsten Infektionskrankheiten. Weltweit leben nach Angaben der WHO 257 Millionen Menschen mit einer chronischen Hepatitis B (Prävalenz 3,5 %). Die Transmission folgt zwei epidemiologischen Mustern: Während die Übertragung in Niedrigprävalenzgebieten überwiegend durch Sexualverkehr und intravenösen Drogengebrauch erfolgt, wird das Virus in Hochprävalenzgebieten wie der Sub-Sahara häufig perinatal übertragen. In Europa leben etwa 4,7 Millionen Menschen mit chronischer Hepatitis B. Dabei existieren deutliche Unterschiede in der regionalen Verbreitung. Die Prävalenz der chronischen HBV-Infektion (HBs-Antigen nachweisbar) in der Allgemeinbevölkerung ist höher in den östlichen und südlichen Ländern als in den nördlichen und westlichen Ländern. Sie variiert von 0,1 % in Irland bis zu über 4 % in Rumänien. [...]

 

 

 

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