Aktuell und kompakt. Wir haben wichtige Informationen und Dokumente für Sie zusammengestellt.
Für die Desinfektion sind Desinfektionsmittel mit nachgewiesener Wirksamkeit gegen behüllte Viren anzuwenden: Dieser Wirkbereich wird als „begrenzt viruzid“ bezeichnet. Produkte mit der Bezeichnung „begrenzt viruzid PLUS“ oder „viruzid“ sind ebenfalls wirksam.
Wie „tickt“ so ein Virus? Das hat PD Dr. Andreas Schwarzkopf wieder sehr anschaulich in der Rubrik „Der Erreger des Monats“ dargestellt.
Man mag das Wort kaum noch hören oder lesen – Corona überall! Im Fernsehen, in der Presse im privaten und beruflichen Bereich. Gerade im Gesundheitswesen kommen wir aber nicht daran vorbei, uns intensiv mit der Pandemie, dem Virus und allen damit verbundenen Maßnahmen und Konsequenzen auseinander zu setzen. Deshalb haben wir in einer Umfrage nach den Arbeitsbedingungen und Arbeitsfeldern in Zusammenhang mit der Versorgung von Menschen mit chronischen Wunden gefragt.
Erstaunliche Erkenntnisse über die zerstörerische Wirkung des Virus im menschlichen Körper zeigen die Autoren Alexandra Ron und Prof. Klaus Püschel in einem Bericht über 200 Obduktionen in Hamburg auf. Bemerkenswert ist auch die Einschätzung in Bezug auf die potentielle Steigerung der Anzahl von Wundpatienten nach überstandener Infektion...
Gerade ist das „Zweite Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ verabschiedet worden. Dadurch sollen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie mehr Tests möglich und die Gesundheitsämter gestärkt werden. Auch die die Meldepflichten werden ausgeweitet.
Die bisher vorliegenden Ergebnisse mehrerer klinischer Studien zur Behandlung der COVID-19 mit Remdesivir waren für die FDA ausreichend, für das Nukleotidanalogon eine Notfallgenehmigung zu erteilen. Die emergency use authorisation (EUA) gilt für Patienten mit einem schweren Verlauf der Erkrankung, der durch eine Sauerstoffsättigung von ≤94% oder die Notwendigkeit der Beatmung oder der extrakorporalen Membranoxygenierung definiert ist. Leber- und Nierenfunktion müssen vor Beginn der Therapie kontrolliert werden, da sich an diesen Organen toxische Wirkungen manifestieren könnten. Die verfügbaren Daten wurden in einem Fact Sheet for health care providers zusammengefasst.
Die Flächendesinfektion ist eine wichtige Maßnahme der Infektionsprophylaxe, auch und gerade in Zeiten der Coronavirus-Pandemie.
Nach dem Auftreten von COVID-19-Fällen in China konnte anhand der Fallstatistik der Johns-Hopkins-University beobachtet werden, wie der Virus auf der ganze Welt verbreitet wurde. Nur wenige Staaten können, wie die Cookinseln, behaupten "Wir sind Corona-freie Zone!". Die globalen Infektionsketten sind kaum vollständig nachzuvollziehen.
Seit dem ersten Ausbruch der COVID-19 Pandemie ist für medizinisches Personal das Tragen von Schutzausrüstung über einen längeren Zeitpunkt, zum Selbst- und Fremdschutz unabdingbar. Das Tragen von Mund-Nasen-Schutz und Schutzbrillen irritiert die Haut und die Gefahr der Entstehung eines Haut- oder Schleimhautdefekts, einer akuten oder chronischen Dermatitis oder dem Auftreten von Sekundärinfektionen wächst.

Aktuelle Studien zur Persistenz von SARS-Cov-2 auf Oberflächen und zur Wirksamkeit biozider Wirkstoffe aus Desinfektionsmitteln gegenüber Coronaviren stellt Prof. Dr. Günter Kampf in seinem Beitrag vor.
Wir wissen aktuell vieles (noch) nicht, was uns die Dynamik der SARS-CoV-2-Pandemie und das Spektrum der Morbidität sowie die konkreten Ursachen der Mortalität erklärt. Wir kennen weder die Gesamtrate der Infektionen einschließlich der symptomlosen Infektionen, noch die Gründe für die unterschiedlichen Schweregrade bei den einzelnen Personengruppen, die Bedeutung unterschiedlicher Begleiterkrankungen und auch, ob es eine unterschiedliche Infektiosität je nach Alter oder Schweregrad gibt.
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