In seinem Blickpunkt-Artikel führt Dr. Thomas Kienbaum Überlegungen zum Führungsverhalten in Gesundheitseinrichtungen während der COVID-19-Pandemie an.
Dabei geht er u.a. auf die Frage ein, was Mitarbeiter im Gesundheitswesen tun können, um in der aktuellen Situation auf einen Erhalt ihrer physischen und psychischen Ressourcen und ihrer Resilienz zu achten – eine Voraussetzung dafür, dass sie in dieser längere Zeit anhaltenden Belastungsphase für die Patienten sorgen können.
Die Ungeduld ist verständlich: da Hydroxychloroquin in Zellkulturen die Vermehrung von SARS-CoV-2 bereits bei Konzentrationen im mikromolaren Bereich hemmt, sollte es auch zur Therapie der COVID-19 geeignet sein. Warum dauert es so lange, bis diese oder eine andere Substanz – zum Beispiel Remdesivir - zugelassen wird?
„Social distancing“ und der Hashtag „Wir bleiben zu Hause“ sind momentan in aller Munde. Sie machen vor allem deutlich, woran es im Ernstfall liegt, ob Infektionswellen, Epidemien oder Ausbrüche glimpflich verlaufen oder ob eine hohe Zahl an Infektionen auftritt: an unser aller Verhalten.
Die Effektivität der Händedesinfektion wird neben der Ausführung und der Compliance durch die Wirksamkeit des eingesetzten Desinfektionsmittels und den Hautpflegezustand bestimmt. Händedesinfektion – die wichtigste Basismaßnahme der Infektionsverhütung.
Daten über Wirkungen und Nebenwirkungen von Hydroxychloroquin aus randomisierten Studien werden dringend erwartet. Nun wurde in einer Vorabveröffentlichung von insgesamt 62 COVID-19-Patienten berichtet, von denen jeder zweite zusätzlich zur üblichen Versorgung außerdem Hydroxychloroquin erhielt.
In der aktuellen Pandemie-Situation durch COVID-19 stellt sich u.a. die Frage, was wir aus Vorerfahrungen mit Ausbrüchen lernen können. Was kann uns jetzt nutzen? Und was können wir aus der jetzigen Situation für zukünftige Ausbrüche lernen?
Die Aufklärung der detaillierten Struktur der Protease von SARS-CoV-2 stellt einen wichtigen Schritt bei der Entwicklung von Proteaseinhibitoren dar, die bei Infektionen mit Coronaviren eingesetzt werden könnten.
Personalschutz hat immer einen hohen Stellenwert, aber in diesen Zeiten der Pandemie scheint er fast noch wichtiger, wo das vorhandene Personal schon an der Belastungsgrenze arbeitet und eine Ansteckung der Mitarbeitenden unbedingt vermieden werden muss.
Die Sektion „Hygiene in der ambulanten und stationären Kranken- und Altenpflege/Rehabilitation“ der DGKH gibt in ihrer Empfehlung Hinweise zu Schutzkitteln bei
medizinischen und pflegerischen Tätigkeiten sowie bei Barrieremaßnahmen und Isolierungen.
Händehygiene ist eine der wichtigsten Komponenten in der Infektionsprävention – nicht nur in Zeiten von COVID-19. Informieren Sie sich über Wirksamkeit, Anwendungsdauer, Benetzungsgrad und Einreibetechnik. Aus dem Standardwerk "Kompendium Händehygiene", herausgegeben von Günter Kampf.
Chloroquin und Hydroxychloroquin sind lang bekannte Arzneistoffe mit sehr ungewöhnlichen pharmakologischen Eigenschaften. Eine detaillierte Kurzbeschreibung der beiden Medikamente finden Sie hier.
Welche viruswirksamen Desinfektionsmittel sollten in Gesundheitseinrichtungen eingesetzt werden und in welcher Liste finde ich das passende Desinfektionsmittel? Diese Frage hat durch die aktuelle COVID-19-Pandemie noch an Bedeutung gewonnen.
In diesem Dokument wird ein Vorschlag zur Gliederung des Pandemieplans gemacht. Bei einer Pandemie kann es zu einer Überlastung der Gesundheitsversorgungssysteme, so auch der Krankenhäuser, kommen. Diese Unterlagen sollen dabei helfen, sich im Krankenhaus auf ein solches Szenario einzustellen und – wenn es dann eintreten sollte – einen möglichst geordneten Ablauf zu ermöglichen mit
• Sicherstellung der Patientenversorgung
• Gewährleistung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes der Mitarbeiter und
• Einhaltung der internen Hygienevorgaben zur Vermeidung nosokomialer Infektionen.
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