Supplement DGKH - Hygiene und Medizin - Rettungsdienst

Rettungsdienst

Hygiene bei Flutkatastrophen und Überschwemmungen

Wie die Vergangenheit zeigt, kann es in Deutschland zu großflächigen Überschwemmungen und Flut-Katastrophen kommen. Beispiel hierfür sind Donau-, Oder- und Elb-Hochwasser in den letzten Jahren. Da dabei immer wieder Fragen zur Hygiene aufkommen, erarbeitet die Sektion „Hygiene bei Krankentransport, Rettungsdienst, Feuerwehren, Notund Katastrophenfällen“ eine Empfehlung zum Vorgehen in einer derartigen Situation. Das Papier umfasst Empfehlungen zur Vorbereitung auf eine Flut sowie zu Maßnahmen nach der Flut.
Gefahrenquellen und primäre Risiken – wie elektrischer Strom, Gas, verunreinigtes Wasser, Chemikalien – werden beschrieben. Weitere Ausführungen betreffen die Zeit nach der Flut, also z.B. Trocknen, Reinigen, Umgang mit Wasser und Lebensmitteln. Ebenso dargestellt wird persönliche Schutzausrüstung wie potentielle Gesundheitsgefahren. In hochentwickelten Ländern scheinen relativ wenige Durchfallerkrankungen nach Flutkatastrophen aufzutreten, wobei das Risiko höher ist, wenn das Haus oder Grundstück selbst überflutet war. Leichen von Personen, die durch Flutkatastrophen umgekommen sind, stellen nach heutiger Erkenntnis keine besondere Infektionsgefährdung dar.


Autoren
W. Popp1, J. Spors2, D. Oberndörfer3
(1 HyKoMed GbmH, Dortmund
2 Feuerwehr Essen
3 Feuerwehr Frankfurt)

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