Inhalt der Ausgabe 02/2019 der Zeitschrift HYGIENEmanagement
...neulich in der Zahnarzt-Praxis

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

„neulich“ ist in meinem Beispiel ersetzbar mit „immer wieder“! Denn immer wieder haben wir im Praxisalltag mit Herstellerangaben und Aufbereitungshinweisen zu tun, die weder die erforderlichen Angaben erfüllen noch umsetzbar sind.
Unser Oralchirurg kam von einer Fortbildung und brachte ein Fixierungsinstrument mit, mit dem kleine Nägel oder Membranen im Knochen fixiert werden. Für die kleinen Nägel gibt es einen Save-Behälter. Das Instrument besteht aus mehreren Teilen, die Gerätespitze kann abgezogen werden und der Schlagbolzen mit Schraubendreher und Ratsche mit einen Sechskantschraubendreher zerlegt werden.
Jedes Jahr erkranken in Europa und den USA nahezu 6 Millionen Patienten an nosokomialen Infektionen, was 140.000 Todesfälle zur Folge hat. Im Vergleich zu anderen Patienten liegt die Wahrscheinlichkeit, dass sie innerhalb von 90 Tagen sterben, bei den Erkrankten um bis zu 80 % höher. Warum Händehygiene und das Reinigen von Oberflächen zur Prävention nicht ausreichen.
In Zusammenarbeit mit Bioscientia ZHI – Zentrum für Hygiene und Infektionsprävention beantworten wir Ihre Fragen, die Sie in der täglichen Praxis beschäftigen.
„Neulich“ ist in meinem Beispiel ersetzbar mit „immer wieder“! Denn immer wieder haben wir im Praxisalltag mit Herstellerangaben und Aufbereitungshinweisen zu tun, die weder die erforderlichen Angaben erfüllen noch umsetzbar sind.
Das Gesundheitswesen steht stets stark im Fokus, jeder mutmaßliche Hygieneskandal
wird von der Presse aufgegriffen. „Rost an Instrumenten“ ist eine griffige
Schlagzeile, die Thematik ist aber vielschichtig.
Die Notwendigkeit des Einsatzes von sterilen zahnärztlichen Instrumenten ist nach dem Stand von Wissenschaft und Technik (nach den Empfehlungen
der KRINKO) gegeben, wenn diese die Schleimhaut bestimmungsgemäß verletzen oder Wunden zweckbestimmt berühren. Ein weiteres, allerdings nicht unumstrittenes Differenzierungskriterium ist die Frage,
Hygiene ist mehr!
Hygiene und Infektionsverhütung als Basis einer guten Medizin – auch in der Zahnarztpraxis.
Die Desinfektion und Reinigung von Händen und Flächen, die korrekte Aufbereitung von Instrumenten ist notwendige Voraussetzung für einen ordnungsgemäßen Betrieb der Praxis – zum Schutz von Mitarbeitern und Patienten.
Fortbildung
Teil 6: Sichtkontrolle, Pflege und Funktionskontrolle von speziellen Dentalinstrumenten
Gerhard Kirmse, Ute Wurmstich