Wasser erfüllt verschiedene Funktionen im Aufbereitungsprozess und hat erheblichen Einfluss auf das Aufbereitungsergebnis und die Werterhaltung der Medizinprodukte. Auch qualitativ hochwertiges Trinkwasser ist nicht steril und kann sich durch natürlich vorkommende Mineralien nachteilig auf die Medizinprodukte auswirken (z.B. Verfärbungen, Ablagerungen, Rost). Auf die Qualität des Trinkwassers ist insbesondere bei der Schlussspülung zu achten.
Dass multiresistente Erreger (MRE) für Patienten und Patientinnen lebensgefährlich sein können, ist allgemein bekannt. Dennoch muss es beunruhigen, dass in Deutschland jedes
Jahr über 50.000 Menschen an MRE-bedingten Infektionen erkranken und etwa 2.400 von ihnen sterben – Tendenz steigend (Quelle: Robert Koch Institut [1]).
Zu der in HYGIENEMANAGEMENT 2/19 veröffentlichten Frage und Antwort zu: „Wie sollte steriles Einmal-Material auf Spritzentabletts oder Blutentnahmetabletts
gelagert werden?“ gab es folgende Rückfrage aus dem Leserkreis:
Liebe Leserinnen, liebe Leser, ....

Wenn Sie das Wort „Hygiene“ hören – woran denken Sie dann im ersten Augenblick?