Wenn Sie das Wort „Hygiene“ hören – woran denken Sie dann im ersten Augenblick?
In jeder Zahnarztpraxis beginnt und endet die Aufbereitung von Medizinprodukten in einem Raum: dem „Steri“. Dort erfolgt die Reinigung, Desinfektion und Sterilisation von allen wieder verwendbaren Instrumenten. Der korrekte Ablauf dieser Aufbereitung ist von großer Bedeutung für die Infektionsprävention und ein zentraler Bestandteil eines erfolgreichen Hygienemanagements.
In der Zahnheilkunde werden zahlreiche unterschiedliche Instrumente zur Behandlung eingesetzt. Diese Instrumente sind abgestimmt auf die Bedürfnisse ihrer Anwender. Besonders hervorzuheben sind in diesem Zusammenhang die Übertragungsinstrumente. Sie werden bei nahezu jeder Behandlung eingesetzt und sind das Hauptwerkzeug jeder Zahnarztpraxis. Auch bei der Aufbereitung bilden diese Instrumente eine besondere Gruppe, denn durch ihre Konstruktion und ihren Aufbau stellen sie eine Herausforderung dar.
In Zusammenarbeit mit Bioscientia ZHI – Zentrum für Hygiene und Infektionsprävention beantworten wir Ihre Fragen, die Sie in der täglichen Praxis beschäftigen.
„Neulich“ ist in meinem Beispiel ersetzbar mit „immer wieder“! Denn immer wieder haben wir im Praxisalltag mit Herstellerangaben und Aufbereitungshinweisen zu tun, die weder die erforderlichen Angaben erfüllen noch umsetzbar sind.
Das Gesundheitswesen steht stets stark im Fokus, jeder mutmaßliche Hygieneskandal
wird von der Presse aufgegriffen. „Rost an Instrumenten“ ist eine griffige
Schlagzeile, die Thematik ist aber vielschichtig.
Die Notwendigkeit des Einsatzes von sterilen zahnärztlichen Instrumenten ist nach dem Stand von Wissenschaft und Technik (nach den Empfehlungen
der KRINKO) gegeben, wenn diese die Schleimhaut bestimmungsgemäß verletzen oder Wunden zweckbestimmt berühren. Ein weiteres, allerdings nicht unumstrittenes Differenzierungskriterium ist die Frage,
Fortbildung
Teil 6: Sichtkontrolle, Pflege und Funktionskontrolle von speziellen Dentalinstrumenten
Gerhard Kirmse, Ute Wurmstich