HYGIENEmanagement Ausgabe 03/2019

Inhalt

Editorial

AKTUELL
Neue Rekorde beim DGSV-Kongress. 23. DGSV-Kongress in Fulda, 2. – 4. Oktober 2019

HAUPTARBEITEN
Ina Hein*, Nicole Walter:
Wege der Aufbereitung in der Zahnarztpraxis

FORTBILDUNG
Melanie Pohl:
Verpackungsalternativen zur „Faltentüte“ und „Selbstklebetüte“

Stella Nehr-Werner:
Übertragungsinstrumente in der Zahnheilkunde

Industrie

Termine

Hinweise für Autoren

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Auszug: 

Neue Rekorde beim DGSV-Kongress
23. DGSV-Kongress in Fulda, 2. – 4. Oktober 2019
Gudrun Westermann

Der diesjährige Fachkongress zur Aufbereitung von Medizinprodukten der DGSV e.V. fand vom 2. – 4. Oktober an gewohntem Ort im Esperanto-Kongresszentrum in Fulda statt. Mit über 1000 Teilnehmern und 32 Fachvorträgen stellte die Veranstaltung einen neuen Rekord auf.

Medizinprodukteaufbereitung bleibt Gratwanderung
Marc Thanheiser vom RKI bezeichnete in seinem eröffnenden Vortrag die Medizinprodukteaufbereitung als eine herausfordernde Gratwanderung. Er zeigte eine lange Liste verschiedener Arbeitskreise, Komitees und Gremien, die alle Anforderungen formulieren, welche aber nicht immer vollständig kompatibel sind. Zudem werden gesetzliche Vorgaben regelmäßig geändert; hier ist der Betreiber in der Pflicht, sich über die relevanten Änderungen für den eigenen Bereich zu informieren.

Erfreulicherweise sei es aber so, dass eine inhaltliche Abstimmung zwischen den einzelnen Gremien immer weiter forciert wird und dadurch die Anwendbarkeit der empfohlenen Maßnahmen für die Anwender steigt. Als positiven Ausblick erklärte Thanheiser, dass die Komplexität der Aufbereitung zunehmend erkannt wird und momentan der Bedarf für einen dualen Ausbildungsberuf geprüft wird.

Einen Blick zurück, aber auch einige nach vorne warf Prof. Walter Popp in seinem Vortrag. Er zeigte Fotos – viele vom Anfang der 2000er Jahre –, die zeigten, dass die Situation vor gar nicht allzu langer Zeit noch hoch problematisch war: die Aufbereitung von Medizinprodukten erfolgte in verschiedenen Abteilungen bei unzureichender Trennung von reinen und unreinen Arbeitsbereichen. Durch die gesetzlichen Vorgaben, z.B. Infektionsschutzgesetz und Medizinproduktebetreiberverordnung,
aber auch durch die KRINKO/BfArM-Empfehlung zur Aufbereitung hat sich vieles zum Guten verändert. Die verstärkte Beobachtung durch staatliche Überwachungsbehörden ist in diesem Zusammenhang ebenfalls positiv zu sehen.

Berufsausbildung – wo geht es hin?
Für den Vorstand der DGSV berichtete Klaus Wiese über die Anerkennung von Fachkundeabsolventen zur Fachkraft für Medizinprodukteaufbereitung – FMA-DGSV®.
In Dortmund, wo die Ausbildung als Erstes gestartet wurde, werden in Kürze 13 Auszubildende die Ausbildung abschließen. Mittlerweile wird an sechs Bildungsstätten und sieben Standorten die Ausbildung durchgeführt, ein weiterer Standort (Essen) kommt ab November hinzu.

[...]

Den kompletten Artikel finden Sie in der Ausgabe 03/2019.

 

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