Anforderungen für den Bau oder Umbau einer Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte (AEMP)

Teil 10: Druckluft zur Aufbereitung von Medizinprodukten

Teil 10 der Veröffentlichung zu den „Anforderungen an den Bau oder Umbau einer Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte (AEMP)“ beschäftigt sich mit Druckluft zur medizinischen Anwendung, im allgemeinen Sprachgebrauch als medizinische Druckluft bezeichnet.
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit einer Untersuchung zur Entstehung und Festsetzung von Silikatbelägen im Rahmen der Dampfsterilisation. Hierfür wurde zunächst der Transport von Kieselsäure aus dem Speisewasser in den Sterilisationsdampf und auf das Sterilisationsgut theoretisch analysiert, indem die Prozessparameter aller Teilschritte einer typischen Dampfsterilisation mit einem Löslichkeitsdiagramm für Kieselsäure in Wasser und Wasserdampf gegenübergestellt wurden.
Bowie-Dick-Tests (BD) werden täglich durchgeführt und darüber hinaus im Rahmen von wöchentlichen, vierteljährlichen und jährlichen Prüfungen sowie Prüfungen zur Revalidierung. Der starke Betrieb in Akutkliniken mit Operationsangebot erfordert es, dass ein Autoklav bei Wartung oder Reparatur nach kurzer Zeit wieder zur Verfügung steht.
Im Teil 11 der Empfehlungen zum Thema „Anforderungen für den Bau oder Umbau einer AEMP“, wird die Raumkonditionierung / Raumlufttechnik in einer AEMP beschrieben.
Im World Forum Kongresszentrum in Den Haag drehte sich in diesen Tagen alles um die Sterilgutaufbereitung – mehr als 1800 Teilnehmer aus aller Welt waren zum Weltkongress gekommen. Die beiden niederländischen Fachgesellschaften SVN und DSMH hatten den Kongress zusammen mit der Weltvereinigung WFHSS organisiert und empfingen die Gäste aus aller Welt am ersten Abend mit einem bunten Programm und niederländischen Spezialitäten.
Der Teil 9 der Veröffentlichung zu den „Anforderungen für den Bau oder Umbau einer Aufbereitungseinheit Medizinprodukte (AEMP) beschäftigt sich mit den Versorgungs-/Prozessmedien in einer AEMP für flexible Endoskope.
Es wird eine Orientierungshilfe für den Neubau oder die Umstrukturierung einer AEMP für flexible Endoskope in Bezug auf die Anforderungen an die technische Medienver- und -entsorgung gegeben.
Der 23. Fachkongress zur Aufbereitung von Medizinprodukten beschäftigt sich auch in diesem Jahr mit den vielfältigen aktuellen Themen rund um die Aufbereitung von Medizinprodukten.
Die Publikation „Aufbereitung von Bronchoskopen – ist es Zeit für eine Veränderung?“ [1] erfordert eine klärende Stellungnahme...
Wie kritisch ist der zumeist als „semikritisch“ klassifizierte Einsatz thermolabiler flexibler Endoskope? Mit dieser Frage haben sich seit den dokumentierten Infektionen, verursacht durch kontaminierte und daher infektiöse, also nicht ausreichend sicher aufbereitete Duodenoskope in den USA die Fachorganisationen und viele Autoren beschäftigt. Leider gibt es unseres Wissens nur wenige wissenschaftliche epidemiologische flächendeckende Studien, die keine Fallstudien oder einfache Fallberichte sind.
In Ergänzung unserer Ausführungen zum Diskussionsthema „Lagerungsschrank mit Trocknungsfunktion“ (ohne Aussage, inwieweit diese erreicht wird) darf ich erläutern und auf die Erwiderung eingehen:

Die eigenen Untersuchungen waren seinerzeit zerstörend, was selten ist. Und sie ergaben auf Anhieb einen positiven Befund eines spezifischen pathogenen Keimes (Oligella urethralis), anders als in der Erwiderung festgestellt. Für eine derartig kleine Kohorte und nach wochenlanger Lagerung der defekten, nicht aufbereiteten Ureterorenoskope ein bemerkenswertes Ergebnis, wie wir meinen.
Im Rahmen der International Detergency Conference fand am 11. April in Düsseldorf das 9. Kolloquium Medizinische Instrumente statt – wie immer eine sehr inhaltsreiche Veranstaltung mit überaus positiver Resonanz. Den Kongressbericht dazu lesen Sie hier.
Thermolabile flexible Endoskope haben einen wachsenden Stellenwert in Diagnose
und Therapie von Hohlorganen (Verdauungsorgane, Urogenitaltrakt) und zunehmend
auch Hohlräumen (z.B. Bauchraum).
Dabei werden sie in der Endoskopie über natürliche Körperöffnungen eingeführt oder von Chirurgen über einen kleinen Zugang. Die Übergänge (Endoskopie zur Chirurgie)
sind dabei fließend und hängen von der Art des ärztlichen Eingriffes ab.