Hygiene & Medizin 3/2018

Ausgabe 3/2018
Hygiene & Medizin 3/2018
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Themen:  G. Angerler: Bericht aus sieben Jahren präoperativer... mehr
Informationen: "Hygiene & Medizin 3/2018"

Themen: 

  • G. Angerler: Bericht aus sieben Jahren präoperativer Staphylokokken-Eradikation in der elektiven Orthopädie
  • M. Rudke, W. Popp, N. Parohl, T. Daehler: Vollscreening auf MRSA belegt niedrige MRSA-Übertragungsraten
  • AG Praxishygiene der DGKH: Hygienische Aspekte in der augenärztlichen Praxis

Aktuell:

  • Zukunftsweisende Spitzenleistungen in der Forschung zu Hygiene und Mikrobiologie ausgezeichnet – Hygiene-Preis und Hygieia-Medaille der Rudolf-Schülke-Stiftung verliehen

Manuskripte - Aus der Praxis:

  • G. Angerler: Bericht aus sieben Jahren präoperativer Staphylokokken-Eradikation in der elektiven Orthopädie
  • M. Rudke*, W. Popp, N. Parohl, T. Daehler: Vollscreening auf MRSA belegt niedrige MRSA-Übertragungsraten

Mitteilungen der kooperierenden Gesellschaften - Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene:

  • Hygienische Aspekte in der augenärztlichen Praxis

Referate:

  • Infektionen bei extrakorporaler Membran-Oxygenierung (ECMO): Häufigkeit, Erregerspektrum und Einfluss auf den klinischen Verlauf
  • Impressum

Veranstaltungen:

  • Nachmittagsveranstaltung am 15. Februar 2018, Agaplesion Diakonie Kliniken Kassel gGmbH

Rubriken:

  • Industrie + Jobs
  • Termine
  • CD Jahresinhalt Jahrgang 2017

 

Aus der Praxis
Gerlinde Angerler
Bericht aus sieben Jahren präoperativer Staphylokokken-Eradikation in der elektiven Orthopädie
Zusammenfassung: Einleitung: Staphylococcus aureus (S. aureus) ist der häufigste Erreger von Wundinfektionen in der Orthopädie und Traumatologie (35,5% der nachgewiesenen Infektionserreger), wobei ca. 20–30% der Bevölkerung diesen Erreger ständig auf der Haut tragen können. Die Literatur liefert mittlerweile gute Hinweise, dass insbesondere in der Orthopädie präventive Maßnahmen dazu beitragen, das Risiko von Wundinfektionen mit diesem Erreger zu reduzieren.
Das Orthopädische Spital Speising (OSS) blickt nun auf sieben Jahre der präoperativen Staphylokokken-Eradikation zurück, über die berichtet werden soll.
Methoden: Insgesamt wurden im Zeitraum 2008 bis 2016 7.792 Hüftendoprothesen (HPRO_A) beobachtet. Dabei wurden drei Zeiträume analysiert: die Phase vor der Intervention (21% der Operationen), einer unter gezielter Eradikation nach Vorliegen eines positiven Nasenabstrich-Ergebnisses (44% der Operationen) duchgeführte Erradikation und ein dritter Zeitraum mit einer Universaldekontaminationsstrategie (35% der Operationen).
Ergebnisse: Der Anteil der nasalen Besiedlung innerhalb der untersuchten OP Patienten lag im OSS bei 17,8%. Basierend auf mikrobiologischen Untersuchungen zeigte sich, dass der Nachweis von S. aureus bei surgical site infections (SSI) über die Jahre bei Hüftendoprothesen durch präventive Eradikation von 53% auf 27% zurück gegangen war. Allerdings kam es zu keiner Reduktion der Gesamtrate an SSI bei Hüftendoprothesen.
Schlussfolgerung: Durch präventive S. aureus Erradikation vor elektiven orthopädischen Eingriffen wurde der Anteil Staphylokokken-bedingter SSI erheblich reduziert. Da sich die Gesamt-SSI Rate jedoch nicht wesentlich änderte, kann von einer Verschiebung des Erregerspektrums ausgegangen werden. Zukünftige Erradikationsstrategien sollten daher darauf hin beurteilt werden, ob das gesammte Spektrum der möglichen Infektionserreger berücksichtigt wird.
[...]

 Aus der Praxis
Meike Rudke*1, Walter Popp2, Nina Parohl2, Thomas Daehler1
(1 Kath. St.-Johannes-Gesellschaft Dortmund gGmbH, Johannesstr. 9–17,44137 Dortmund; 2 HyKoMed GmbH, Zum Gewerbepark 9, 44532 Lünen)
Vollscreening auf MRSA belegt niedrige MRSA-Übertragungsraten
Zusammenfassung: Seit 2014 wird in drei Krankenhäusern der Katholischen St.-Johannes-Gesellschaft in Dortmund ein Screening auf MRSA bei allen stationären Aufnahmen durchgeführt. Dadurch stieg die Anzahl der MRSA-Infektions-/Kolonisationsfälle nicht wesentlich an. Jedoch nahm die Zahl der als nosokomial einzustufenden MRSA-Fälle massiv ab, was für die Patienten sehr wichtig ist und gleichzeitig Rechtssicherheit für das Krankenhaus schafft. Das Screening wird als sehr positiv bewertet und auch in Zukunft fortgeführt.
[...]

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