Inhaltsübersicht Ausgabe 03/2019 WUNDmanagement

Inhalt 
Editorial
Aktuelle Informationen

ÜBERSICHTSARBEIT
Lagerung von Patienten mit Querschnittlähmung | G. Ollatsberger
Ein Decubitus – Sand im Getriebe | R. de Roche 

BLICKPUNKT
Wundmanagement bei Menschen mit Querschnittlähmung – wohin geht es? Hoffnungsvolle Ansätze für Entwicklungen in der Zukunft | A. Scheel-Sailer

ÜBERSICHTSARBEIT
Kompressionsverbände nach Fischer | J. Dissemond, K. Protz, H. Partsch 

KONSENSUS
Einsatz von mechanisch betriebenen Geräten zur Unterdruckwundtherapie (dNPWT) bei Patienten mit akuten und chronischen Wunden – Ergebnis einer Konsensus-Konferenz | W. Wetzel-Roth, I. Hoffmann-Tischner, G. Kostka, K. Kröger, M. Seifert, L. Stemler, T. Väth

Pflegelexikon
Nur eine saubere Wunde kann heilen – Standardvorgehensweisen zur Wundreinigung | K. Protz 

Rubriken
Nachrichten des Initiative Chronische Wunden e. V. (ICW)
Nachrichten der Schweizerischen Gesellschaft für Wundbehandlung (SAfW)
Nachrichten des Wundnetz Berlin-Brandenburg e. V.
Nachrichten des Wundzentrum Hamburg e. V.
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Industrie
Impressum


Wundmanagement 03/2019 bestellen

Editorial

Schwerpunktthema Paraplegiologie und Wunden

Sehr geehrte Leserin,
Sehr geehrter Leser,

eine Querschnittlähmung führt zu multiplen Veränderungen im gelähmten Körperbereich und zieht gut dokumentierte gesundheitliche Zustände (health conditions) nach sich [1]. Die Schädigung des Sympathikus führt zu einer Vielfalt von Störungen von der ersten Minute an. Nicht nur die Beeinträchtigung der Mobilität und die Störung der Sensibilität, sondern auch noch metabolische Veränderungen, auch in Bezug auf die Haut und ihre Heilung, erhöhen das Risiko eines Decubitus [2]. Der gesundheitliche Lebenslauf eines Paraplegikers – damit sind selbstverständlich generisch alle querschnittgelähmte Menschen genau so wie Patienten mit einer verwandten Pathologie wie MS, Polio, ALS oder Spina Bifida gemeint – ist gespickt mit kleineren Bagatellen und größeren Komplikationen. Der Decubitus gehört zweifelsohne zur zweiten Kategorie. Nicht so sehr seine Häufigkeit als vor allem die massiven Einschnitte im Alltagsleben des Betroffenen machen aus dieser alles in allem gut heilenden Wunde – der Decubitus ist im Gegensatz zu den meisten chronischen Wundarten nämlich keine Wundheilungsstörung – eine befürchtete Entität. Die septische Arthritis bleibt eine direkte und manchmal tödliche Komplikation, auch für Superman [3]. Umso wichtiger ist es, die Entstehung eines Decubitus zu vermeiden, wenn immer möglich. Das Erlernen des richtigen Verhaltens, der optimale Umgang mit den Hilfsmitteln und das sichere Erkennen und sofortige Angehen der frühesten Warnzeichen gehören entsprechend zur Basischulung eines Paraplegikers während seiner Erstrehabilitation in jedem Querschnittzentrum. Um den Kampf gegen diese Komplikation gewinnen zu können, muss nicht nur der betroffene Mensch, sondern wohl auch die an seiner Seite engagierte Fachperson den stillen Feind und sich selbst kennen, so wie es bereits Sun Tzu in seinem Werk «Die Kunst des Krieges» betont hatte. Dies lohnt sich beim Decubitus des Paraplegikers ganz besonders, denn diese Läsion ist der Vater aller chronischen Wunden: wenn wir alles richtig machen, heilt er sicher.

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