Das Programm bot ein abwechslungsreiches Angebot von interessanten
Beiträgen schließen, die wie jedes Jahr neben fachlichen Schwerpunkten
auch kunstvolle Elemente enthielten. Wissenschaft und Kunst haben vieles gemeinsam: Beide erfordern Kenntnisse und Begabung, Ideen und Inspiration sowie Visionen.

Das Leitthema „Wundbehandlung zwischen Kunst und Innovation“ verbindet
diese Elemente gekonnt. Innovation entsteht nur, weil jemand eine Vision
hat, diese zielstrebig verfolgt, wissenschaftlich auswertet und mit Akribie und Kompetenz bis zum fertigen Produkt oder Konzept bringt.

Der Alltag mit Wundpatienten erfordert die Kunst des Zuhörens, der Zielermittlung und der individuellen Therapieauswahl. Zudem die Kunst, zwischen wirtschaftlichen Gegebenheiten und fachlichen Notwendigkeiten bei knappen personellen Ressourcen die Balance zu halten und nicht die eigene Motivation zu verlieren. .... hier weiterlesen (pdf-Datei hinterlegen)
Wunde verbindet und bewegt: Im Dezember erlebte der Nürnberger Wundkongress seine zweite Auflage. Erneut nutzten knapp 1.300 Mediziner und Pflegefachkräfte die Chance zur wissenschaftlichen Fortbildung beim komplexen Thema Wundversorgung sowie zum kollegialen Austausch untereinander.
Bereits zum 7. Mal organisierte das Wund- und Überleitungsmanagement des Klinikums das Symposium und lud dazu umliegende Arztpraxen, Pflege- und Seniorenheime sowie ambulante Pflegedienste am 22. November 2019 zu einer kostenfreien Fortbildung ein.
Beim zweiten Mülheimer Antidekubitustag trafen sich rund 80 Teilnehmende aus der Region nach Mülheim und diskutierten über die Zukunft des Wundmanagements
Zertifizierte Netzwerke – ein Weg für die Zukunft?
Nach acht Jahren ICW-Wundsiegel zieht das Wundnetz Sachsen-Anhalt e. V. Bilanz
Das Motto des 02. Nürnberger Wundkongresses lautet WUNDEN VERBINDEN. Dass jeder sich mit seinem expliziten Wissen und Knowhow als Teil des interdisziplinären und interprofessionellen Teams versteht und einbringt, ist beim Thema „Wunde“ entscheidend.
Wir haben die Rubrik „Dr. Gadget“ von PD Gunnar Riepe in „Digitale Assistenzsysteme“ umbenannt und thematisch erweitert. In der Zukunft werden in loser Folge interessante technische Neuerungen und Apps sowie deren Nutzung in der Wundbehandlungn vorgestellt. Digitale Innovationen wie die WUND APP können einen signifikanten Beitrag zur Verbesserung der medizinischen Versorgung in Österreich leisten.
Die Arbeitsgruppe Pflege der Deutschen Phlebologischen Gesellschaft (DGP) besteht seit zwei Jahren und wird von den beiden Sprechern Anja Kuntz aus Gerlingen und Carsten Hampel-Kalthoff aus Dortmund geleitet. In diesem Jahr organisierte sie die zweite eigene Fachtagung innerhalb der Jahrestagung der DGP, in der es für die rund 50 Teilnehmer in drei Sessions um das praktische Wundmanagement ging.
Vom 18. bis 19. September 2019 fand in Leipzig die dritte Auflage der MEDCARE, ein Kongress mit Fachausstellung für klinische und außerklinische Patientenversorgung, statt. Mit insgesamt 1.400 Teilnehmern etabliert sich die MEDCARE im mitteldeutschen Raum als führende Fortbildungsveranstaltung. Der Kongress fungiert als überregionaler Branchentreff für verschiedene Themen der Patientenversorgung.
Das diesjährige Symposium der Deutschschweizer Sektion der Schweizerischen Gesellschaft für Wundbehandlung (SAfW) stand unter dem Thema „Wundbehandlung im rasanten Wandel des Gesundheitssystems“. 262 Teilnehmende kamen zu dieser Veranstaltung in das prosperierende Quartier des Technoparks Zürich.
Inhalt und Auszüge aus WUNDmanagement Ausgabe 06/2019.
Eine kürzlich veröffentlichte bundesweite Befragung zur Versorgung von Menschen mit chronischen Wunden in Deutschland deckt verschiedene kritische Faktoren, wie z.B. fehlende Standards in Diagnose und Therapie oder die mangelnde Kommunikation aufgrund fehlender Prozesse in der Grundversorgung auf [1]. Protz et al. [2] sehen als mögliche Maßnahmen zur Verbesserung die Etablierung und Evaluation innovativer Behandlungsstrukturen sowie die leitliniengerechte Versorgung.
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