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Bei Wundinfektionen spielen Bakterien eine führende Rolle. Hier stellen Antimikrobielle Resistenzen (AMR) eine besonders große Gefahr dar. Die COVID-19-Pandemie hat das Problem weiter verschärft. Dies sei mit den durch das Coronavirus verursachten Atemwegserkrankungen zu erklären, die häufig ohne richtige Diagnose medikamentös, d. h. vielfach antibiotisch behandelt wurden. Die Folgen der Pandemie in den Bereichen der Wundversorgung werden auch auf dem 5. Nürnberger Wundkongress vom 01. bis 02. Dezember diskutiert.
Awareness-Kampagnen schaffen also Aufmerksamkeit, fraglich ist aber wohl, ob die eigentlichen Empfänger der Botschaften erreicht werden. Vermutlich ist es schwierig, das zu ermitteln.
Andererseits gibt es mutmachende Beispiele, wie die seit Jahren laufenden Kampagnen der WHO gegen das Rauchen. Allein in Deutschland ist ein beständiger, rückläufiger Trend beim Rauchen zu beobachten.
Am dritten Donnerstag im November findet der weltweite Antidekubitustag (englisch: Stop Pressure Ulcer Day) auf Initiative des European Pressure Ulcer Advisory Panel (EPUAP) statt. Er ist übrigens noch nicht in der eingangs genannten BZgA-Liste enthalten. Dafür finden sich dort zahlreiche andere Gedenktage – darunter der Welt-Stoma-Tag (alle drei Jahre am ersten Samstag im Oktober) oder der nächste Internationale Tag der Pflegenden am 12. Mai 2023.
Die Charité in Berlin beteiligt sich in diesem Jahr zum zweiten Mal am Stop-Dekubitus-Tag. Mit einem internen Quiz und Gewinnspiel werden die Mitarbeitenden sämtlicher Bereiche auf die hohe Relevanz der Thematik aufmerksam gemacht. Außerdem widmet sich der Instagram-Kanal der Charité @chariteberlin ebenfalls der Aktion und gewährt Einblicke in verschiedene Tätigkeitsfelder der Profession Pflege, die das gemeinsame Ziel vereint: Stop Dekubitus!
Ein Schwerpunkt des interdisziplinären 5. Nürnberger Wundkongresses vom 01. bis 02. Dezember 2022 ist der Bereich Wunde und Psyche. Der Begriff
„Empowerment“ zielt darauf ab, die Stellung von Patienten zu verbessern. Insbesondere bei chronischen Wunden sollen Betroffene mehr Einflussmöglichkeiten auf den Wundversorgungsprozess bekommen.
Eigentlich haben wir doch eigentlich reichlich viel Zeit. Ziemlich genau 24 Stunden pro Tag. Alles, was wir tun und der entsprechende Zeitbedarf verknappen jedoch dieses wertvolle Gut. Es wird suggeriert, dass Effizienz, moderne Technik und gute Strukturen uns helfen, die anstehenden Dinge schneller zu erledigen und wir so am Ende mehr Zeit übrig. Die Realität ist jedoch häufig eine andere. Der Satz „Ich habe keine Zeit“ ist zu einem Sinnbild geworden für den vielzitierten Zeitgeist.
Nach drei Jahren Pause fand wieder die Ausstellungs- und Fachmesse MEDCARE im Congress Center Leipzig am 5. Und 6. Oktober statt. Hier trafen sich Fach- und Führungskräfte aus der klinischen und außerklinischen Patientenversorgung.
Vom 14. bis 16. September 2022 fand der 22. Jahreskongress des European Pressure Ulcer Advisory Panel (EPUAP) in Prag statt. Nachdem dieser aufgrund der Pandemie zwei Mal verschoben werden musste, was es umso erfreulicher, dass er dieses Jahr stattfinden konnte.
Die Organisation WundDACH wurde 2012 von den Vertretern der nationalen Fachgesellschaften Austrian Wound Management Association (AWA ), Swiss Association for Woundcare (SAfW) und Initiative Chronische Wunden e. V. (ICW) gegründet. Es war vor 10 Jahren bereits das Ziel, mit WundDACH alle Organisationen, die sich im deutschsprachigen Raum mit der Prävention, Diagnostik und Therapie von chronischen Wunden beschäftigen, zu vernetzen sowie in Theorie und Praxis zu fördern.
Eine große Ehre wurde der ICW in diesem Jahr zuteil, als sich der Deutsche Pflegerat an die Fachgesellschaft wandte. Inhaltlich ging es darum die fachliche Expertise in Bezug auf das Thema chronische Wunden im Rahmen der berufspolitischen Aktivitäten auszubauen.
Am 6. Und 7.Oktober trafen sich erneut mehrere tausend Teilnehmer in Berlin zum Deutschen Pflegetag. Die Veranstaltung gilt als zentrale Plattform für die Forderungen und Belange der Pflegefachpersonen in Richtung Politik, Gesellschaft und Medien mit hoher Aufmerksamkeit. Sie besteht seit 8 Jahren und wird als einzige nationale Veranstaltung direkt von Vertretern der Pflege für Pflegefachpersonen organisiert.
Am 01.07.2022 unterzeichneten der GKV-Spitzenverband, die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und 14 Verbände aus dem Pflegebereich den „Rahmenvertrag zur verpflichtenden Durchführung von Modellvorhaben zur Übertragung ärztlicher Tätigkeiten nach § 64d Sozialgesetzbuch V“. Mit 3 Monaten Verspätung ebneten sie damit den Weg für die Umsetzung einer neuen Rechtsnorm, die noch die frühere Bundesregierung mit dem Gesundheitsversorgungsweiterentwicklungsgesetz (GVWG) geschaffen hatte.
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