Wir haben die Rubrik „Dr. Gadget“ von PD Gunnar Riepe in „Digitale Assistenzsysteme“ umbenannt und thematisch erweitert. In der Zukunft werden in loser Folge interessante technische Neuerungen und Apps sowie deren Nutzung in der Wundbehandlungn vorgestellt. Digitale Innovationen wie die WUND APP können einen signifikanten Beitrag zur Verbesserung der medizinischen Versorgung in Österreich leisten.
Die Arbeitsgruppe Pflege der Deutschen Phlebologischen Gesellschaft (DGP) besteht seit zwei Jahren und wird von den beiden Sprechern Anja Kuntz aus Gerlingen und Carsten Hampel-Kalthoff aus Dortmund geleitet. In diesem Jahr organisierte sie die zweite eigene Fachtagung innerhalb der Jahrestagung der DGP, in der es für die rund 50 Teilnehmer in drei Sessions um das praktische Wundmanagement ging.
Vom 18. bis 19. September 2019 fand in Leipzig die dritte Auflage der MEDCARE, ein Kongress mit Fachausstellung für klinische und außerklinische Patientenversorgung, statt. Mit insgesamt 1.400 Teilnehmern etabliert sich die MEDCARE im mitteldeutschen Raum als führende Fortbildungsveranstaltung. Der Kongress fungiert als überregionaler Branchentreff für verschiedene Themen der Patientenversorgung.
Das diesjährige Symposium der Deutschschweizer Sektion der Schweizerischen Gesellschaft für Wundbehandlung (SAfW) stand unter dem Thema „Wundbehandlung im rasanten Wandel des Gesundheitssystems“. 262 Teilnehmende kamen zu dieser Veranstaltung in das prosperierende Quartier des Technoparks Zürich.
Inhalt und Auszüge aus WUNDmanagement Ausgabe 06/2019.
Eine kürzlich veröffentlichte bundesweite Befragung zur Versorgung von Menschen mit chronischen Wunden in Deutschland deckt verschiedene kritische Faktoren, wie z.B. fehlende Standards in Diagnose und Therapie oder die mangelnde Kommunikation aufgrund fehlender Prozesse in der Grundversorgung auf [1]. Protz et al. [2] sehen als mögliche Maßnahmen zur Verbesserung die Etablierung und Evaluation innovativer Behandlungsstrukturen sowie die leitliniengerechte Versorgung.
Hintergrund: Chlorhaltige Wundspüllösungen (NaClO, SHC) und hypochlorige Säuren (HClO, HCA) erleben derzeit eine Renaissance in der Prävention und Behandlung von Infektionen chronischer Wunden. Da ihnen im Vergleich zu Desinfektionsmitteln eine geringerer Zytotoxizität zugesprochen wird, gewinnen sie in der täglichen (klinischen) Praxis zunehmend an Bedeutung.
Bei der indikationsgerechten Versorgung von Patienten mit chronischen Wunden kommt der antimikrobiellen Behandlung mit Verbandmitteln eine große Bedeutung zu. Zum einen, da lokale Wundinfektionen eine häufige, schwerwiegende Ursache für Wundheilungsstörungen sind.
Zum anderen steht die lokale Wundbehandlung mit Antibiotika im Widerspruch zu den aktuellen wissenschaftlichen und politischen Bestrebungen einer gezielten Antibiotikabehandlung mit strenger Indikationsstellung. Um dem Komplexitätsgrad in der Behandlung ausreichend gerecht zu werden und vor dem Hintergrund einer heute oft unzureichenden Versorgung sollte eine Betreuung von Patienten mit chronischen Wunden immer über spezialisierte, fachübergreifende Netzwerke erfolgen.
Die 29. Jahrestagung der European Wound Management Association (EWMA) präsentierte ein umfangreiches Vortrags- und Ausstellungsprogramm in Göteborg, Schweden.
Seit 2011 existiert eine Facebook-Gruppe namens ,,Wundmanagement‘‘ mit ­derzeit 10.281 Mitgliedern (Stand vom 14.08.2019). Ins Leben gerufen wurde sie 2011 von Sebastian Kruschwitz aus Berlin. Der gelernte Krankenpfleger und Pflegetherapeut Wunde ICW arbeitet als Fachbereichsleiter Wundmanagement im Zentrum für Beatmung und ­Intensivpflege in Berlin und betreut die Facebook-Gruppe zusammen mit seinem sechsköpfigen Fachmoderatorenteam ehrenamtlich in seiner Freizeit.
Nach 3 Tagen intensiven Kongressgeschehens mit Vorträgen und Workshops ging am 10. Mai 2018 der 13. DEWU Deutscher Wundkongress und 14. Bremer Pflegekongress in Bremen als bewährter Doppelkongress mit konstanten Teilnehmerzahlen, in diesem Jahr waren es 4.264, zu Ende.
Autor: Michael Kaufmann
Bakterien, soweit das Auge reicht. Egal ob im Krankenhaus, auf der heimischen Klobrille oder dem Frühstücksbrettchen, das Böse ist immer und überall – ein Wunder, dass wir bisher überlebt haben. Meist geht es um die immer wieder gleichen Themen, oft ähneln sich die „Fakten“ der verschiedenen Seiten und Autoren verblüffend
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