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Schon seit März hat die deutsche Luftwaffe wiederholt Opfer des Ukraine-Kriegs zur medizinischen Behandlung nach Deutschland ausgeflogen. Diese Patienten haben schwerste Verwundungen, die hohe Anforderungen an die hiesigen Ärzte und Pflegekräfte stellen.

Prof. Dr. med. Benedikt Friemert, Oberstarzt und Ärztlicher Direktor der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie, Bundeswehrkrankenhaus Ulm, hat als Einsatzchirurg in Afghanistan und Bosnien-Herzegowina, zahlreiche Opfer kriegerischer Konflikte medizinisch versorgt. Er beschreibt im Folgenden die besonderen Herausforderungen der Wundversorgung im Kontext von Kampf- und Kriegshandlungen.
Die Konferenz der Dachorganisation europäischer Wundheilungsgesellschaften (European Wound Management Association, kurz EWMA) fand vom 23.-25. Mai in Präsenz statt und lockte 3.510 registrierte Teilnehmer aus 79 Ländern ins frühlingshafte Paris. In 866 wissenschaftlichen Präsentationen und 303 Postern sowie E-Postern gab es eine Fülle von Informationen, nicht nur zu den oben genannten Hauptthemen. Begleitet wurde das wissenschaftliche Programm von einer umfangreichen Industrieausstellung.
Wieder volles Haus in Bremen – Nach der pandemiebedingten Präsenz-Abstinenz konnte der Doppelkongress in diesem Jahr endlich wieder „im echten Leben“ mit 3.076 Teilnehmenden in Bremen stattfinden. In rund 140 verschiedenen Sitzungen, Workshops, Diskussionen und interaktiven Formaten bot der Doppelkongress nicht nur einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung und Entwicklung, sondern vermittelte auch ein Bild vom Stand der derzeitigen gesundheitspolitischen und ethischen Diskussionen.
Den aktuellen Stand der Literatur zum Wundmanagement in einem übersichtlichen Abstract-Band kompakt zusammengefasst und praxisrelevant kommentiert – dieses Konzept steht hinter dem WUNDupdate 2022. Darin geht es um neue Therapieoptionen und Präventionsansätze für vier wichtige Themenbereiche der Wundversorgung. Im Rahmen des Deutschen Wundkongress (DEWU) wurden 9 ausgewählte Studien vorgestellt.
Vorfreude schönste Freude! Der 13. ICW-Süd/ HWX-Kongress findet vom 28.–30. Juni 2022 in Veitshöchheim bei Würzburg statt. Wir werfen einen Blick auf das Programm am 2. Kongresstag.
Zur ärztlichen Sichtweise auf die Lymphologie haben wir Dr. Anya Miller gewinnen können. Sie ist Dermatologin und außerdem spezialisiert auf phlebologische und lymphologische Krankheitsbilder. Sie führt eine Dermatologische Praxis in Berlin und ist Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Lymphologie.
In diesem Jahr dreht sich vom beim DEWU Deutscher Wundkongress alles um die Schlagworte Evidenz, Ethik, Europa, E-Health und Empathie. Beim Bremer Pflegekongress steht indes das Schwerpunktthema „Herausforderung Selbstbestimmung" im Fokus, das in gleich mehreren Sitzungen diskutiert wird.
Was genau ist aber ein Lymphtherapeut und welchen Nutzen hat seine Arbeit in Bezug auf die Behandlung von chronischen Wunden?
Lymphologicum – Deutsches Netzwerk Lymphologie e.V. bietet Patienten und Behandler:innen Hilfe und Handreichungen zum Thema. Wir haben mit Stephan Hemm, dem Vorsitzenden von Lymphologicum gesprochen.
In der S2k Leitlinie „Diagnostik und Therapie der Lymphödeme“ wird das Lymphödem als eine „chronisch entzündliche Erkrankung des Interstitiums als Folge einer Schädigung des Lymphsystems […]“ bezeichnet. Die Ursachen sind vielfältig.
Mitte Juli 2021 beschloss der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) den „Antrag auf Erprobung der Kaltplasmabehandlung bei chronischen Wunden“ nach § 137e Absatz 7 SGB V anzunehmen. Was heißt dieser Beschluss konkret für die Praxis?
„Kaltes physikalisches Plasma“ im Sinne der Leitlinie ist ein ionisiertes Gas mit Körpertemperatur, das direkt bei der Behandlung hergestellt wird. Die entsprechenden Geräte sind als Medizinprodukt (in der Regel Klasse IIa) zugelassen. Susanne Moser erklärt den klinischen Einsatz, Kosten und Sicherheit der Kaltplasma-Nutzung in der Wundbehandlung.
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