Bereits zum 7. Mal organisierte das Wund- und Überleitungsmanagement des Klinikums das Symposium und lud dazu umliegende Arztpraxen, Pflege- und Seniorenheime sowie ambulante Pflegedienste am 22. November 2019 zu einer kostenfreien Fortbildung ein.
Beim zweiten Mülheimer Antidekubitustag trafen sich rund 80 Teilnehmende aus der Region nach Mülheim und diskutierten über die Zukunft des Wundmanagements
Zertifizierte Netzwerke – ein Weg für die Zukunft?
Nach acht Jahren ICW-Wundsiegel zieht das Wundnetz Sachsen-Anhalt e. V. Bilanz

02. Nürnberger Wundkongress

Das Motto des 02. Nürnberger Wundkongresses lautet WUNDEN VERBINDEN. Dass jeder sich mit seinem expliziten Wissen und Knowhow als Teil des interdisziplinären und interprofessionellen Teams versteht und einbringt, ist beim Thema „Wunde“ entscheidend.
Wir haben die Rubrik „Dr. Gadget“ von PD Gunnar Riepe in „Digitale Assistenzsysteme“ umbenannt und thematisch erweitert. In der Zukunft werden in loser Folge interessante technische Neuerungen und Apps sowie deren Nutzung in der Wundbehandlungn vorgestellt. Digitale Innovationen wie die WUND APP können einen signifikanten Beitrag zur Verbesserung der medizinischen Versorgung in Österreich leisten.
Die Arbeitsgruppe Pflege der Deutschen Phlebologischen Gesellschaft (DGP) besteht seit zwei Jahren und wird von den beiden Sprechern Anja Kuntz aus Gerlingen und Carsten Hampel-Kalthoff aus Dortmund geleitet. In diesem Jahr organisierte sie die zweite eigene Fachtagung innerhalb der Jahrestagung der DGP, in der es für die rund 50 Teilnehmer in drei Sessions um das praktische Wundmanagement ging.
Vom 18. bis 19. September 2019 fand in Leipzig die dritte Auflage der MEDCARE, ein Kongress mit Fachausstellung für klinische und außerklinische Patientenversorgung, statt. Mit insgesamt 1.400 Teilnehmern etabliert sich die MEDCARE im mitteldeutschen Raum als führende Fortbildungsveranstaltung. Der Kongress fungiert als überregionaler Branchentreff für verschiedene Themen der Patientenversorgung.
Das diesjährige Symposium der Deutschschweizer Sektion der Schweizerischen Gesellschaft für Wundbehandlung (SAfW) stand unter dem Thema „Wundbehandlung im rasanten Wandel des Gesundheitssystems“. 262 Teilnehmende kamen zu dieser Veranstaltung in das prosperierende Quartier des Technoparks Zürich.

WUNDmanagement Ausgabe 06/2019

Inhalt und Auszüge aus WUNDmanagement Ausgabe 06/2019.
Eine kürzlich veröffentlichte bundesweite Befragung zur Versorgung von Menschen mit chronischen Wunden in Deutschland deckt verschiedene kritische Faktoren, wie z.B. fehlende Standards in Diagnose und Therapie oder die mangelnde Kommunikation aufgrund fehlender Prozesse in der Grundversorgung auf [1]. Protz et al. [2] sehen als mögliche Maßnahmen zur Verbesserung die Etablierung und Evaluation innovativer Behandlungsstrukturen sowie die leitliniengerechte Versorgung.

WUNDmanagement 05/2019

Hintergrund: Chlorhaltige Wundspüllösungen (NaClO, SHC) und hypochlorige Säuren (HClO, HCA) erleben derzeit eine Renaissance in der Prävention und Behandlung von Infektionen chronischer Wunden. Da ihnen im Vergleich zu Desinfektionsmitteln eine geringerer Zytotoxizität zugesprochen wird, gewinnen sie in der täglichen (klinischen) Praxis zunehmend an Bedeutung.
Bei der indikationsgerechten Versorgung von Patienten mit chronischen Wunden kommt der antimikrobiellen Behandlung mit Verbandmitteln eine große Bedeutung zu. Zum einen, da lokale Wundinfektionen eine häufige, schwerwiegende Ursache für Wundheilungsstörungen sind.
Zum anderen steht die lokale Wundbehandlung mit Antibiotika im Widerspruch zu den aktuellen wissenschaftlichen und politischen Bestrebungen einer gezielten Antibiotikabehandlung mit strenger Indikationsstellung. Um dem Komplexitätsgrad in der Behandlung ausreichend gerecht zu werden und vor dem Hintergrund einer heute oft unzureichenden Versorgung sollte eine Betreuung von Patienten mit chronischen Wunden immer über spezialisierte, fachübergreifende Netzwerke erfolgen.
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