Die Intermittierende pneumatische Kompression (IPK) erwirkt durch im Wechsel mit Luft gefüllte Kammern einen massierenden Druck auf die Gefäße. Hierbei liegen die betroffenen Gliedmaßen des Patienten, meist eines oder beide Beine, in einer Manschette, deren Druck über eine angeschlossene Pumpe reguliert und individuell eingestellt werden kann. Wie erfolgsversprechend dieser therapeutische Ansatz ist, zeigt eine Auswertung der Cochrane-Datenbank.
Generell gilt daher die sachgerechte Kompressionstherapie mit phlebologischen Kompressionsverbänden (PKV) als Grundlage der Behandlung des Ulcus cruris venosum. Aber ihr Anwendungsgebiet geht darüber hinaus, denn generell ist diese Therapieform zunächst für fast alle Patienten geeignet, die von Ödemen und Wunden an den unteren Extremitäten und den Erkrankungen, die diese auslösen, betroffen sind. Hierzu gehören, neben den phlebologischen oder lymphatischen Krankheitsbildern, auch das Lipödem und die Adipositas. Hierbei sind allerdings einige Kontraindikationen zu beachten, die eine Kompressionstherapie nur eingeschränkt oder gar nicht zulassen.
Viele Versorger haben Schwierigkeiten, Kompressionsbandagierungen mit Kurzzugbinden adäquat auszuführen. Eine besondere Herausforderung stellt hierbei für viele Anwender der therapierelevante Druckwert dar.
Mitte Juli 2021 beschloss der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) den „Antrag auf Erprobung der Kaltplasmabehandlung bei chronischen Wunden“ nach § 137e Absatz 7 SGB V anzunehmen. Was heißt dieser Beschluss konkret für die Praxis?
Nachdem die erste Umfrage zur Thematik auf großes Interesse gestoßen ist, bot es sich an, weitere Erfahrungen einzuholen. In dieser zweiten Umfrage stehen sowohl die Rahmenbedingungen der Therapeuten als auch die Auswirkung der Pandemie auf die Patienten im Fokus. Erfreulich ist, in diesem Beitrag zu erleben, wie lösungsorientiert und engagiert alle Beteiligten sich für die Belange der Wundpatienten einsetzen und nicht bereit sind, Abstriche an der Qualität auch unter schwierigen Rahmenbedingungen zuzulassen.
Dr. Harald Böttge aus Ensheim bei Saarbrücken gehört zu den Hausärzten, die jenseits der Impfzentren in ihrer Praxis und neuerdings auch im Pfarrzentrum Ensheim gegen Corona impfen. Böttge ist gleichzeitig auch im Vorstand der Initiative Wundnetz Saar tätig.
Das unterfränkische Veitshöchheim am Main war vom 23.–25. Juni nicht nur Live-Sendeort der ARD zur Fußball EM sondern auch der Ort, an dem der 12. ICW-Süd-/HWX-Kongress 2021 erstmals als Hybrid-Kongress stattfand.
Die Versorgung von Patienten mit schwer heilenden Wunden im ambulanten Bereich hat sich seit Oktober 2020 maßgeblich verbessert. Denn jetzt können niedergelassene Ärzte die Vakuumversiegelungstherapie für die Behandlung dieser Patienten über eine neue Gebührenordnungsposition (GOP) derzeit extrabudgetär abrechnen.1,2
Erstaunliche Erkenntnisse über die zerstörerische Wirkung des Virus im menschlichen Körper zeigen die Autoren Alexandra Ron und Prof. Klaus Püschel in einem Bericht über 200 Obduktionen in Hamburg auf. Bemerkenswert ist auch die Einschätzung in Bezug auf die potentielle Steigerung der Anzahl von Wundpatienten nach überstandener Infektion...
Als gelungene digitale Premiere fand am 3. und 4. Dezember der 03. Nürnberger Wundkongress statt. Neue Erkenntnisse aus Forschung und Praxis, viele beachtenswerte Beispiele gelingender Vernetzung und kluger Verzahnung der Disziplinen und Professionen
Wie sieht Weihnachten dieses Jahr wohl für den Weihnachtsmann aus?
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