HYGIENE & MEDIZIN Ausgabe 10/2019

Inhalt
Editorial

HAUPTARBEITEN
Mayer B., Pollitt A., Sethi S., Trautmann M.:
Clostridioides (Clostridium)-difficile-Infektion: Klinische Verläufe und Hygienemanagement nach Umstellung auf eine PCR-basierte DiagnostikMattner F.: Technischer Vergleich verschiedener Reinigungs- und Desinfektions-Geräte für Endoskope (RDG-E) unter dem Aspekt hygienischer Erfordernisse und nutzerspezifischer Anforderungen

AKTUELL
Jeder Patient und jeder Mitarbeiter in medizinischen Einrichtungen hat ein Recht, vor Infektionen geschützt zu werden!

125 Jahre im Kampf für sicheres Trinkwasser

MITTEILUNGEN DER KOOPERIERENDEN GESELLSCHAFTEN
Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene
Wettbewerb: Hygiene medial vermitteln

BLICKPUNKT
Klein C.:
Außendienstmitarbeiter in hygiene-sensiblen Klinikbereichen

REFERATE
Hygienebeauftragte Pflegekräfte: Aktuelle Literaturstudie analysiert internationale Erfahrungen

RUBRIKEN
Industrie | Jobs
Termine
Impressum

 

Abstract:

Clostridioides (Clostridium)-difficile-Infektion:
Klinische Verläufe und Hygienemanagement nach Umstellung auf eine PCR-basierte Diagnostik

Zusammenfassung
Hintergrund: Clostridioides (Clostridium) difficile ist der häufigste Erreger nosokomialer Diarrhoen. Molekulare Tests zum Nachweis der Toxingene von C. difficile (z.B. Polymerase-Kettenreaktion, PCR) gewinnen in den letzten Jahren an Bedeutung.
Material und Methoden: In einem süddeutschen Klinikum der Maximalversorgung wurde die C. difficile-Diagnostik im Jahr 2015 auf einen Algorithmus unter Einschluss der PCR umgestellt. Mittels retrospektiver Vorher-Nachher-Studie wurden die klinischen Verläufe und das Hygienemanagement in einem jeweils einjährigen Zeitraum vor und nach Umstellung der Diagnostik untersucht. Im Vor-Zeitraum erfolgte die Diagnostik mittels Glutamat- Dehydrogenase-Test (GDH-Test), bei positivem Ergebnis gefolgt von einem immunologischen Toxintest. Im Nach-Zeitraum wurde statt des Toxintests ein PCR-Test auf das Toxin-B-Gen eingesetzt.
Ergebnisse: Im PCR-Zeitraum zeigten sich ein signifikant höherer Anteil positiver Testergebnisse (15,8 versus 12,9%, p=0,003) und eine Beschleunigung der Diagnostik um im Mittel 4,8 Stunden. Die Inzidenz von Erkrankungsfällen bezogen auf 1000 Patientenliegetage (0,37 versus 0,35) änderte sich jedoch nicht. Der Anteil schwerer Verläufe und die Mortalität wurden nicht verringert. Die Dauer der Hygienemaßnahmen konnte nicht verkürzt werden.
Schlussfolgerung: In einer endemischen Situation wirkte sich die Beschleunigung der Diagnostik durch die PCR weder klinisch noch in Bezug auf die Hygienemaßnahmen aus. Der Zeitvorteil könnte jedoch in Ausbruchssituationen hilfreich sein.

[...]

Den gesamten Artikel finden Sie in HYGIENE & MEDIZIN Ausgabe 10/2019.

 

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