Die Arbeitsgruppe (AG) „Angewandte Hygiene“ der Desinfektionsmittelkommission des VAH hat in der in der Zeitschrift „Hygiene und Medizin“ [Hyg Med 44 (2019): 9-18] erschienenen überarbeiteten Version ihres Artikels zur „Aufbereitung von Ultraschallsonden mit Schleimhautkontakt“ darauf hingewiesen, dass ihre Mitteilung „… die Meinung der Autorengruppe, aber nicht notwendigerweise der Desinfektionsmittel-Kommission (DMK)“ wiedergibt. Als eines der Mitglieder der DMK, die dieser Mitteilung in dieser Form nicht zugestimmt haben, habe ich hiermit die von der AG geäußerte Anregung zur Diskussion aufgegriffen.
Vielen Dank für die Anregung, das Thema Aufbereitung von Ultraschallsonden mit Schleimhautkontakt zu diskutieren. Gerne nehmen wir diese Einladung an und stellen folgende Kernpunkte zur Diskussion:
Das diesjährige Forum Hygiene und Infektiologie des Labor Dr. Limbach und Kollegen in Mannheim stand unter dem Motto „Von der Theorie in die Praxis“. Mannigfaltig sind die Gesetze, Empfehlungen, DIN-Normen, Leitlinien und andere Vorgaben, die durch die Mitarbeiter im Gesundheitswesen in unterschiedlichem Maße verbindlich zu beachten und zu befolgen sind. Nicht immer ist es ganz leicht, diese „theoretischen Abhandlungen“ in die Praxis umzusetzen.
Im Jahr 2017 startete das sektorenübergreifende Qualitätssicherungsverfahren zur Vermeidung nosokomialer Infektionen – postoperativer Wundinfektionen [1]. Das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) überprüft die Qualität der Maßnahmen ambulanter und stationärer Leistungserbringer.
Background: It has been discussed for a long time whether drinking water is an adequate medium for the irrigation of wounds. With regard to the legal basis and the data, it should be examined in this paper, whether and in which cases drinking water can be an adequate irrigation fluid for wounds.
Die Therapie und die Prävention von Wundinfektionen mit Antiseptika haben aufgrund der Resistenzentwicklung gegen Antibiotika, der Risiken allergischer und anaphylaktischer Nebenwirkungen bei topischer Anwendung von Antibiotika und der Verfügbarkeit hoch wirksamer gut verträglicher Antiseptika ohne diese Risiken eine Renaissance erlebt.
Leserbrief von Ursula Göbel, Chemnitz, zum HYGIENE_letter 5/2019: Wie werden die Screening-Empfehlungen der KRINKO beachtet?
Tags: MRE, MRSA, 4MRGN, Politik
Diese neue Ringbuchbroschüre bietet auf knapp 100 Seiten die wichtigsten Fachinformationen zur Aufbereitung von Instrumenten in Arzt- und Zahnarztpraxen. Sie ist speziell für medizinische Fachangestellte entwickelt worden. Praxisnah und fokussiert. Lesen Sie das Interview mit der Autorin, Frau Dipl.-Ing. Ina Hein, Gesundheitsingenieurin und Sachverständige für Hygiene und Medizinprodukteaufbereitung.
Die Umsetzung der Händehygiene im Gesundheitswesen erfolgt nach wie vor nicht in ausreichendem Maße. Verhaltensbasierte Untersuchungsansätze, die Transparenz darüber schaffen sollen, wie Arbeitsabläufe und persönliche Einstellungen des Gesundheitspersonals zur Händehygiene sind und wie diese beeinflusst werden können, sind zunehmend in den Fokus der Forschung geraten.
Über die Bedeutung von Sprache als Helfer für die Hygiene-Compliance lesen Sie in unserem Blickpunktbeitrag.
Im Februar 2019 ist die 4., vollständig überarbeitete und aktualisierte Ausgabe des Buches „Hygiene in der Arztpraxis – Grundlagen für die Erstellung eines Hygienekonzepts“ von Priv.-Doz. Dr. Schwarzkopf erschienen.
Er ist Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie und öffentlich bestellter und beeidigter Sachverständiger für Krankenhaushygiene mit langjähriger Lehrtätigkeit.
Wir haben dem Autor fünf Fragen zur Neuauflage gestellt.
Die 2., aktualisierte Auflage von „Pädiatrischen Antiinfektiva KOMPAKT“ ist seit kurzem erhältlich. Der Leitfaden wurde von Prof. Dr. med. Horst Schroten und Prof. Dr. med. Tobias, Universitätskinderklinik Mannheim, sowie von Mitgliedern der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI) erarbeitet. Er soll zu einer evidenzbasierten, rationalen und standardisierten Verordnung von Antiinfektiva bei Kindern mit Infektionskrankheiten beitragen.
Vom 27.– 29. März fand im Congress Centrum am Donau- Ufer das Ulmer Symposium Krankenhausinfektionen statt. Themen waren u.a. MRE in Gewässer und Badeseen, Nasszelle im Krankenhaus, neue KRINKO-Empfehlungen, Therapiehunde im Krankenhaus.
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