Die Initiative Chronische Wunden (ICW) engagiert sich im Deutschen Pflegerat

© J. Pauls / Deutscher Pflegetag

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von Barbara Springer

Eine große Ehre wurde der ICW in diesem Jahr zuteil, als sich der Deutsche Pflegerat an die Fachgesellschaft wandte. Inhaltlich ging es darum die fachliche Expertise in Bezug auf das Thema chronische Wunden im Rahmen der berufspolitischen Aktivitäten auszubauen.

 

„Die Aufnahme im Deutschen Pflegerat ist ein Meilenstein für unsere Fachgesellschaft, die Rahmenbedingungen für die pflegerische Wundversorgung aktiv mitgestalten zu können. Die ICW setzt sich durch Entwicklung und Verbreitung von wissenschaftlichen Erkenntnissen (ICW-Schulungskonzepte, Publikationen, Kongresse) und Organisationsstrukturen (ICW Wundsiegel) sowie durch die Kooperation mit anderen Fachgesellschaften (u. a. Deutscher Wundrat, WundDACH, EWMA) für die Belange von Menschen mit chronischen Wunden und deren Behandlungsteam ein. Die Mitwirkung im DPR ermöglicht der ICW, sich stärker berufspolitisch zu engagieren. Das ist vor dem Hintergrund der HKP-Verordnung und des Pflegeentwicklungsgesetzes wichtiger denn je “, so Veronika Gerber, die als Delegierte für die ICW dieser Aufgabe nachgehen wird. Als weitere Delegierte fungiert Ida Verheyen-­Cronau, Leiterin der gemeinsamen Zertifizierstelle ICW/TÜV. Als Vertretung ist Inga Hoffmann-Tischner, Wundmanagement Köln und Aachen benannt.

 
Im Vorfeld des Deutschen Pflegetages (Link zum ersten Beitrag und zur HP des Deutschen Pflegetages) fand eine ganztägige Sitzung des Deutschen Pflegerates statt, an der auch Veronika Gerber und Ida Verheyen-Cronau erstmalig für die ICW teilnahmen.
 
„Es war ein intensiver Arbeitstag mit vielen Eindrücken, an dem wir viele Kontakte geknüpft haben“, so Veronika Gerber nach dem Treffen. „Wir steigen jetzt voll in die Arbeit ein und bereiten auch schon das nächste Treffen Anfang des kommenden Jahres vor. Über die konkreten Aktivitäten und Ergebnissen werden wir unsere Mitglieder und alle Interessierten über die Informationskanäle der ICW auf dem Laufenden halten.

Es wurde deutlich, wie sehr das Thema „Chronische Wunden“ mit zahlreichen Aspekten bezüglich der berufspolitischen Entwicklung verknüpft ist. Das Thema Menschen mit chronischen Wunden steht auch exemplarisch für die Situation in der Gesundheitsversorgung stehen und kann auch auf andere Versorgungsbereiche übertragen werden.



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