WundDACH-Kongress 2022 in Stuttgart: Ehrenpreis für Gerhard Schröder

© M. Moelleken | Übergabe des Ehrenpreises WundDACH an Gerhard Schröder aus Göttingen für sein Lebenswerk. Von links: Bernd Assenheimer, Gerhard Schröder, Elke Schröder, Prof. Dr. med. Joachim Dissemond

© M. Moelleken | Übergabe des Ehrenpreises WundDACH an Gerhard Schröder aus Göttingen für sein Lebenswerk. Von links: Bernd Assenheimer, Gerhard Schröder, Elke Schröder, Prof. Dr. med. Joachim Dissemond

von Barbara Springer

Die Organisation WundDACH wurde 2012 von den Vertretern der nationalen Fachgesellschaften Austrian Wound Management Association (AWA ), Swiss Association for Woundcare (SAfW) und Initiative Chronische Wunden e. V. (ICW) gegründet. Es war vor 10 Jahren bereits das Ziel, mit WundDACH alle Organisationen, die sich im deutschsprachigen Raum mit der Prävention, Diagnostik und Therapie von chronischen Wunden beschäftigen, zu vernetzen sowie in Theorie und Praxis zu fördern.

 

Die Organisation WundDACH wurde 2012 von den Vertretern der nationalen Fachgesellschaften Austrian Wound Management Association (AWA ), Swiss Association for Woundcare (SAfW) und Initiative Chronische Wunden e. V. (ICW) gegründet. Es war vor 10 Jahren bereits das Ziel, mit WundDACH alle Organisationen, die sich im deutschsprachigen Raum mit der Prävention, Diagnostik und Therapie von chronischen Wunden beschäftigen, zu vernetzen sowie in Theorie und Praxis zu fördern.


So waren Kongresspräsident Prof. Dr. Joachim Dissemond und der WundDACH-Vorstand sowie das Organisationsteam sehr froh, dass man sich vom 29. September bis ersten Oktober wieder einmal live in Stuttgart  treffen konnte.  
Gleich in der Eröffnungsveranstaltung gab es das erste Highlight: Der Ehrenpreis des WundDACH wurde an Herrn Gerhard Schröder, Direktor der Akademie für Wundversorgung in Göttingen, für sein Engagement für Menschen mit chronischen Wunden vergeben.
Berd Assenheimer, Vertreter der Initiative Chronische Wunden im WundDACH-Vorstand lobte in seiner Laudatio Gerhard Schröder als klugen, unerschrockenen und ideenreichen Menschen, der sich als Mitbegründer der ICW, als Wundfachexperte, Referent und Autor über die Jahre in Deutschland einen Namen gemacht hat. Ein spezielles Anliegen Schröders war und ist es, das Thema Dekubitus in der Pflege zu etablieren.


Gerhard Schröder selbst hielt danach einen Vortrag, in dem er seine 38 Jahre Erfahrung in der Wundversorgung Revue passieren ließ, vom Beginn der ersten Wundkurse, über die Gründung der ICW und die Entwicklung eines einheitlichen Curriculums für Kurse bis hin zur heutigen Situation, wo es, aufgrund der strukturellen und politischen Bedingen, wieder schwieriger werde, gute Wundversorgung zu leisten. Für die Zukunft wünschte er sich daher ein Mehr an Qualität in der Wundversorgung in einem wirtschaftlich sinnvollen Rahmen sowie mehr Anerkennung auf politischer Ebene.


Insgesamt wurden beim WundDACH-Kongress in rund 80 Workshops und Vorträgen aktuelle Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis sowie deren Bedeutung für die derzeit bestmöglichen Behandlungskonzepte von renommierten Expertinnen und Experten aus den deutschsprachigen Ländern vorgestellt.


Einen Bericht über den 3. WundDACH-Kongress lesen Sie in der nächsten Ausgabe der Zeitschrift WUNDmanagement.



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