Man mag das Wort kaum noch hören oder lesen – Corona überall! Im Fernsehen, in der Presse im privaten und beruflichen Bereich. Gerade im Gesundheitswesen kommen wir aber nicht daran vorbei, uns intensiv mit der Pandemie, dem Virus und allen damit verbundenen Maßnahmen und Konsequenzen auseinander zu setzen. Deshalb haben wir in einer Umfrage nach den Arbeitsbedingungen und Arbeitsfeldern in Zusammenhang mit der Versorgung von Menschen mit chronischen Wunden gefragt.
Erstaunliche Erkenntnisse über die zerstörerische Wirkung des Virus im menschlichen Körper zeigen die Autoren Alexandra Ron und Prof. Klaus Püschel in einem Bericht über 200 Obduktionen in Hamburg auf. Bemerkenswert ist auch die Einschätzung in Bezug auf die potentielle Steigerung der Anzahl von Wundpatienten nach überstandener Infektion...
Wie „tickt“ so ein Virus? Das hat PD Dr. Andreas Schwarzkopf wieder sehr anschaulich in der Rubrik „Der Erreger des Monats“ dargestellt.
Patienten mit chronischen Wunden waren schon immer einem besonderen Risiko ausgesetzt.
Die relative 5-Jahresmortalität ist vergleichbar mit der von Volkskrankheiten, wie Brustkrebs und anderen Krebsarten und beim DFS führen die durch einen Diabetes mellitus induzierten Amputationen zu einer 5-Jahres-Mortalität von 39–68 % ...