Inhalt der Ausgabe 04/2019 und Auszug aus:

Erfahrungsbericht: Machbarkeit und Praxisnähe einer ergänzenden RDG-E-Typprüfung auf Basis einer neuen Veröffentlichung der Arbeitsgruppe „Typtest“ im Auftrag der Autorengruppe der Deutschen Leitlinie zur Validierung der RDG-E Prozesse
Vor der feierlichen Eröffnung des 10. Panamerikanischen Kongresses durch Gabriel Gutkind traf man sich zu einem Vorkongress mit den Themen „Medizinprodukte“ und „Gefäßimplantate“ an der FFyB Universität von Buenos Aires (Alejandro Vázquez, Prof. Rubén Sczykowski, Th. W. Fengler).
Die Publikation „Aufbereitung von Bronchoskopen – ist es Zeit für eine Veränderung?“ [1] erfordert eine klärende Stellungnahme...
Mitteilung der DGKH
Im Rahmen der Revision der ISO/TS 15883-5:2005 (Reinigungs-Desinfektionsgeräte – Teil 5: Prüfanschmutzungen und –verfahren zum Nachweis der Reinigungswirkung; Deutsche Fassung CEN ISO/TS 15883-5:2005) ist es erforderlich, die derzeit im Annex I aufgeführte deutsche Testanschmutzung zur Prüfung von Reinigungs-Desinfektionsgeräten für thermolabile Endoskope in ein aktualisiertes ISO-Format zu überführen. Dieses wurde von Birgit Kampf, Jürgen Gebel, Heike Martiny und Markus Wehrl für die DGKH-Sektion „Reinigung und Desinfektion“ ausgeführt. Die in Annex I nicht enthaltene Methode zur Überprüfung weiterer Endoskop-Kanäle ist in der Entwicklung und die Publikation wird zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.
Diese neue Ringbuchbroschüre bietet auf knapp 100 Seiten die wichtigsten Fachinformationen zur Aufbereitung von Instrumenten in Arzt- und Zahnarztpraxen. Sie ist speziell für medizinische Fachangestellte entwickelt worden. Praxisnah und fokussiert. Lesen Sie das Interview mit der Autorin, Frau Dipl.-Ing. Ina Hein, Gesundheitsingenieurin und Sachverständige für Hygiene und Medizinprodukteaufbereitung.
Wie kritisch ist der zumeist als „semikritisch“ klassifizierte Einsatz thermolabiler flexibler Endoskope? Mit dieser Frage haben sich seit den dokumentierten Infektionen, verursacht durch kontaminierte und daher infektiöse, also nicht ausreichend sicher aufbereitete Duodenoskope in den USA die Fachorganisationen und viele Autoren beschäftigt. Leider gibt es unseres Wissens nur wenige wissenschaftliche epidemiologische flächendeckende Studien, die keine Fallstudien oder einfache Fallberichte sind.
In Ergänzung unserer Ausführungen zum Diskussionsthema „Lagerungsschrank mit Trocknungsfunktion“ (ohne Aussage, inwieweit diese erreicht wird) darf ich erläutern und auf die Erwiderung eingehen:

Die eigenen Untersuchungen waren seinerzeit zerstörend, was selten ist. Und sie ergaben auf Anhieb einen positiven Befund eines spezifischen pathogenen Keimes (Oligella urethralis), anders als in der Erwiderung festgestellt. Für eine derartig kleine Kohorte und nach wochenlanger Lagerung der defekten, nicht aufbereiteten Ureterorenoskope ein bemerkenswertes Ergebnis, wie wir meinen.
Inhalt und Auszüge aus der Ausgabe 03/2019 der Zentralsterilisation.
Im Rahmen der International Detergency Conference fand am 11. April in Düsseldorf das 9. Kolloquium Medizinische Instrumente statt – wie immer eine sehr inhaltsreiche Veranstaltung mit überaus positiver Resonanz. Den Kongressbericht dazu lesen Sie hier.
Thermolabile flexible Endoskope haben einen wachsenden Stellenwert in Diagnose
und Therapie von Hohlorganen (Verdauungsorgane, Urogenitaltrakt) und zunehmend
auch Hohlräumen (z.B. Bauchraum).
Dabei werden sie in der Endoskopie über natürliche Körperöffnungen eingeführt oder von Chirurgen über einen kleinen Zugang. Die Übergänge (Endoskopie zur Chirurgie)
sind dabei fließend und hängen von der Art des ärztlichen Eingriffes ab.
Im Rahmen des 2. Europäischen Hygiene-Experten Forums (EHEF) wurden aktuelle Themen zu Fragen der „Hygiene in der Endoskopie“ in einer Gruppe von Experten unterschiedlicher Profession – darunter Ärzte und Endoskopiefachschwestern, Leiter von Aufbereitungseinheiten von Medizinprodukten, Mikrobiologen und Hygieniker – diskutiert.