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Neben den Erfahrungen mit der Pandemie ging es an den ersten beiden Kongresstagen u.a. um Psychologie in der Hygiene, um Erfahrungen des ÖGD und um die Vision Null Infektionen.
Empathie fördert die Motivation zur Befolgung von Händehygienerichtlinien, so eine Erkenntnis aus der Sitzung „Psychologie in der Hygiene“. Ein interaktives Feedbacksystem soll ebenfalls die Compliance bei der Händehygiene fördern.

In der ÖGD-Sitzung ging es um Erfahrungen während der Pandemie in München und Frankfurt am Main, aber auch um wichtige Erkenntnisse aus der Datenauswertung und sinnvolle Ansätze zum Umgang mit lokalen Ausbrüchen.
Die Vision Zero ist Ziel einer umfassenden Präventionskultur, und zwar im Hinblick auf Arbeitsunfälle, arbeitsbedingte Erkrankungen, aber natürlich auch auf Infektionen oder postoperative Wundinfektionen.
Die Pandemie beschäftigt uns schon seit über zwei Jahren, und schließlich wird durch kriegerische Auseinandersetzungen wie in Syrien und momentan in der Ukraine Gesundheitsinfrastruktur zum Teil wissentlich und absichtlich zerstört. Die COVID-19-Pandemie belastet das Gesundheitswesen außerordentlich, hat aber auch viele Schwachpunkte aufgezeigt und ermöglicht es uns, für die Zukunft zu lernen. Denn die nächste Pandemie wird kommen.
Über ihre Erfahrungen berichteten internationale Kollegen u.a. aus Schweden, Großbritannien, Italien und Afrika in drei EUNETIPS-Symposien.
Wann müssen die Tastaturen der PCs in einer Arztpraxis desinfiziert werden und womit? Ist die Desinfektion einmal täglich ausreichend?
Dem RKI zufolge zählt Deutschland jährlich bis zu 20.000 Todesfälle aufgrund von nosokomialen Infektionen. Unter den fünf häufigsten Erregern findet sich Staphylococcus aureus. Eine aktuelle Studie im Microbiological Research Magazin beleuchtet Forschung, die sich mit Cannabidiol (CBD) als antibiotischem Adjuvans beschäftigt. Die Forscher untersuchten die Resistenz gegenüber CBD in Staphylococcus aureus um den Mechanismus der CBD-vermittelten Potenzierung von Bacitracin (BAC) zu verstehen. Ihre Erkenntnisse könnten helfen, die Wirksamkeit von antimikrobiellen Verbindungen zu erhöhen.
Ausbrüche durch das SARS-CoV-2- Virus in Gesundheitseinrichtungen stellen Pflegende und Ärzte vor besondere Herausforderungen. Ihr Auftreten führt nicht nur zu einem erhöhten pflegerischen Arbeitsaufwand, sondern steigert auch die Gefahr für Mitarbeiter, sich selbst mit dem Virus zu infizieren. Die Analyse der Konstellationen, die zu derartigen Ausbrüchen führen, sollte daher gerade angesichts der aktuell anlaufenden Omikron-Welle hohe Priorität haben. Durch die Erkennung von Risikokonstellationen könnten gezielt Maßnahmen zur Vermeidung derartiger Ereignisse eingeleitet werden.
Eine neue Studie im Journal of Hospital Infection bestimmte erstmals vergleichend die Wirksamkeit von fünf sporiziden Flächendesinfektionsmitteln deutscher Hersteller. Die Wissenschaftler testeten drei gebrauchsfertige Wischtücher und zwei Konzentrate auf Basis von Peroxiden oder Aldehyden gegen Clostridioides difficile-Sporen mithilfe eines Suspensionstests und dem 4-Felder-Test.
YouTube ist aktuell die größte Internetplattform für Videos. Das Portal wird zunehmend genutzt, um Informationen zu medizinischen Themen zu erhalten. Dazu zählen auch zahlreiche Lehrvideos zu medizinischen Themen, wie z.B. körperliche Untersuchung oder Blutentnahme. Eine Studie zeigt, in einem Großteil der untersuchten Videos wird es mit der Hygiene leider nicht so genau genommen.
Am 8.12.2021 fand das BVMed-Hygieneforum statt, in dem von der Infektionsprävention bei der medizinischen Versorgung von immunsupprimierten Patienten über die Sensibilisierung und Aufklärung über Sepsis bis hin zum Umgang mit erregerbedingten Krankheiten in der Notaufnahme unter dem Aspekt der COVID-19-Pandemie viele interessante Themen abgedeckt wurden.
Weisen neue COVID-19-Virus-Varianten, die sich durch eine erhöhte Übertragbarkeit und einen reduzierten Impfschutz auszeichnen, möglicherweise eine erhöhte Resistenz gegenüber Desinfektionsmitteln auf?
Erste Ergebnisse der NoroPrevent-Studie zu Norovirusausbrüchen in deutschen Kindertagesstätten liegen vor. Zudem wurden zum Vergleich die erhöhten Hygienemaßnahmen während der SARS-CoV-2-Pandemie betrachtet.
Einen „Aufbruch in eine moderne sektorenübergreifende Gesundheits- und Pflegepolitik“ und eine Verbesserung der „Arbeitsbedingungen der Gesundheitsberufe und Pflegekräfte“ – mit diesen Versprechen beginnt das 8-seitige Kapitel „Gesundheit und Pflege“ des Koalitionsvertrags, den SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP am 24. November 2021 präsentierten. Was heißt das konkret für den Pflegebereich? Der folgende Überblick zeigt, was geplant ist.
Tags: Pflege, Politik
Seit Wochen wird öffentlich über das Pro und Contra einer Impfpflicht für die Personen diskutiert, die beruflich mit besonders gefährdeten Gruppen Kontakt haben.
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