Nur eine saubere Wunde kann heilen! Das Ausduschen von Wunden gilt als effiziente Methode der Wundsäuberung. Deutsches Trinkwasser ist gemäß Trinkwasserverordnung nicht frei von Keimen und somit nicht steril. Laut dieser ist eine bestimmte Anzahl von Keimen im häuslichen Leitungswasser tolerierbar(1). Für immunsupprimierte Patienten oder solche mit chronischen Wunden kann so ein Erregereintrag allerdings gefährlich sein. Pseudomonas aeruginosa siedelt als Feuchtkeim in den Wasserleitungen und auch direkt am Duschkopf. Gelangt dieser Keim in die Wunde, kann er sich dort als Biofilm ansiedeln und die Wundheilung stören.
Expertenumfragen:
Best Practice zu Silber-Wundverbänden – Ergebnisse einer Expertenumfrage mit dem Ziel einer Konsentierung
Übersichtsarbeiten:
Kompressionstherapie und Hautpflege
Pflegelexikon:
Entlassmanagement – Überleitung von Menschen mit chronischen Wunden
Pflegepolitische Entwicklungen:
Berücksichtigung von Behandlungspflege in der Pflegegradermittlung und Vergütung von Behandlungspflege in ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen
Messinstrumente:
Der PARACELSUS-Score
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Tags: Digital, News, PDF
Auf dem 14. Kongress für Krankenhaushygiene 2018 der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) haben sich die Wettbewerber zum Preis „Hygiene medial vermitteln“ präsentiert (siehe auch Webseite der DGKH: https://www.krankenhaushygiene.de/). In den Kategorien Poster, Video und Sonstiges wurden je drei Preise vergeben.
Schwerpunkt: Kaltes Atmosphärenplasma in der Wundbehandlung
Übersichtsarbeit:
Physikalisches Plasma: Science Fiction oder eine neue Option in der Wundbehandlung?
Kalte Plasmen zur Heilung chronischer Wunden
Kaltplasma-Anwendungen bei Wundinfektionen mit Fremdkörperbeteiligungen
Originalarbeit:
Der Einfluss von humanem Wundexsudat auf die antibakterielle Wirksamkeit verschiedener antiseptischer Polyurethan- Schaumstoffauflagen: Eine in-vitro-Analyse
Pflegelexikon:
Informationen zur Verordnung der podologischen Therapie
Images:
Marjolin-Ulkus
Nach der erfolgreichen Auftaktveranstaltung beim HWX-Kongress in Würzburg wurde die Sitzung „Wund-Update“ mit Unterstützung der Zeitschrift WUNDmanagement auch in Bremen gehalten. Hier wurden die wichtigsten Forschungsentwicklungen und Studien des letzten Jahres zu chronischen Wunden vorgestellt.
Gestartet wurde mit drei Themen:
Update Diabetisches Fußsyndrom und pAVK (Prof. Dr. Knut Kröger),
Update Ulcus cruris (Prof. Joachim Dissemond) und
Update Dekubitusprophylaxe (PD Dr. rer. Cur. Jan Kottner).
Die Ergebnisse dieser Sitzung sind in einem Sonderheft von WUNDmanagement zusammengefasst.
Übersichtsarbeiten: H. P. Steffen; E. Langer; C. Popovici - Diagnostik und Therapie der Varikosis
Blickpunkt:
A. Schwarzkopf, B. Assenheimer - No(n) Touch – bloß nicht anfassen?
G. Schröder - Hat die Wunde eine Seele?
N. Klobig - Sprache
Pflegelexikon: K. Protz - Informationen zur Verordnung von medizinischen Kompressionsstrümpfen (MKS)
Erreger des Monats: A. Schwarzkopf - Die große Zeit der Enterokokken
Nachrichten des Initiative Chronische Wunden e. V. (ICW)
Nachrichten der Österreichischen Gesellschaft für Wundbehandlung (AWA)
Nachrichten der Schweizerischen Gesellschaft für Wundbehandlung (SAfW)
Nachrichten des Wundzentrum Hamburg e. V.
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Bremen 2018 in einem Behandlungsraum eines Krankenhauses, einer Arztpraxis oder sonst irgendwo: „Herr Meier, mit ihrem DFS bei fortbestehender PNP, sollten Sie eigentlich eine DAF erhalten und restriktiv in ihrer Gehleistung sein“, so der Arzt zu seinem Patienten. „Alles klar!“ antwortet der Patient, steht auf und läuft barfuß aus dem Raum. Was der wohl verstanden hat? Wer es auch nicht verstanden hat, der sollte unbedingt den Artikel zu Ende lesen!
Eigentlich wollte Frau M. nie in der Landwirtschaft arbeiten, doch nun arbeitet sie schon seit mehr als 16 Jahren auf dem Hof ihres Mannes. Vom vielen Stehen hat sie Krampfadern bekommen und seit 3 Jahren offene Beine. Trotz aller Therapien heilt das Bein jedoch nicht. Sie war schon bei einem Gefäßchirurgen, ist mehrmals operiert worden – aber die Wunde bleibt.
Schwerpunktthema: Mobilität und chronische Wunden
Themen der Ausgabe:
- Der Expertenstandard „Erhaltung und Förderung der Mobilität“ im Kontext der Versorgung von Menschen mit chronischen Wunden
- Bewegung fördert die Wundheilung
- Positionsunterstützung in der Mobilisationsphase chronischer Wunden
- Assessments und Prävention durch kontinuierliches Bewegungsmonitoring mittels smarter Technologie – aktuelle Entwicklungen 2018
- Bewegung bei chronischen Wunden – ein Schritt in die richtige Richtung?
- Durch mentale Vorstellungskraft Ressourcen des Körpers und Selbstheilungskräfte aktivieren – ein Exkurs in die Sportpsychologie und die Kraft der Gedanken
- Kriterien zur Auswahl von Materialien für die Versorgung von Menschen mit chronischen Wunden
Stellen Sie sich einmal vor, gäbe es eine Pille, welche folgende Eigenschaften in sich vereinigen würde: die Senkung des myokardialen Sauerstoffbedarfs, die Vergrößerung des myokardialen Sauerstoffangebots, eine Hemmung der Arterioskleroseentwicklung, eine Verbesserung der Fließeigenschaft des Blutes, verbunden mit einem anti-thrombotischen Effekt, einem Entgegenwirken von Adipositas sowie...
Mit über 4.000 Besuchern ist der Deutsche Wundkongress weltweit eine der größten Veranstaltungen „rund um die Wunde“. Der diesjährige „DEWU“ fand vom 16. bis zum 18. Mai 2018 im Bremer Kongresszentrum statt. In seinem Grußwort betonte Prof. Dr. Thomas Schmitz-Rixen angesichts von 2,6, Millionen Patienten mit chronischen Wunden in Deutschland die Notwendigkeit einer kausalen und leitliniengerechten Versorgung.
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